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Corona (COVID-19) und der weibliche Zyklus - Fakten, Tipps und Tricks und etwas eigene Erfahrung


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von: Majvi Brandt | veröffentlicht am: 21.02.2023


Ich bin eine der Glücklichen und hatte 2022 ganze 3x COVID. Davor noch nie. Ich war zweifach geimpft und bin damit gut klargekommen. Ganz gleich der Sorgen, dass sich die Impfung negativ auf den Zyklus auswirken kann, hatte ich offensichtlich Glück und bemerkte keine Auswirkungen (Spoiler: das ergeht bei Weitem nicht vielen Frauen so). Ganz naiv dachte ich: Was habe ich also vor einer Erkrankung zu befürchten?





Aber vielleicht einmal von Anfang an

Seit Beginn meines fruchtbaren Lebens litt ich an massiven Schmerzen während meiner Menstruation bzw. während des gesamten Zyklus auch außerhalb der Blutung. Was mir als Hilfe angeboten wurde? Mir wurde die Pille verschrieben, um den Zyklus “zu regulieren”. Durch die Stärke meiner Menstruation war ich zeitweise anämisch, sodass mir empfohlen wurde, die Pille durchgehend zu nehmen. Was nicht getan wurde? Niemand hat hinterfragt, warum ich so große Schwierigkeiten mit meiner Menstruation hatte. Mit 21 reichte es mir. Ich hatte von der Pille so allerhand Nebenwirkungen, unter anderem starke psychische Beschwerden, sodass ich irgendwann einfach nicht mehr konnte und endgültig genug hatte. Meine Gynäkologin war vom Pilleabsetzen absolut nicht überzeugt (Lol. Ist ja auch ihr Körper) und ich dafür umso mehr.

Kaum pillenfrei waren sie wieder da. Die Beschwerden. Alles genau wie vorher. Die Aussage meiner Gynäkologin „dass sich alles gaaanz langsam wieder in Gang setzen wird und ich die erste Menstruation kaum wahrnehmen würde“ war für die Katz.

Ich hatte:

  • So starke Blutungen, dass ich alle 1-2 Stunden den sehr saugstarken Tampon wechseln musste

  • Krämpfe, die nicht mehr zum Aushalten waren

  • Viele Tränen

  • Taube Beine

  • Erbrechen vor Schmerzen

  • Ohnmacht

  • Schmerzen beim Sex

  • Schmerzen beim Urinieren, vor allem die Woche nach meiner Menstruation



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Na? Klingelt da etwas? Richtig, bei mir irgendwann auch. So langsam beschlich mich der Verdacht, es könnte eine Endometriose sein. Als Janne mich dann auch noch ansprach, dass ich das nochmal abklären lassen könnte, machte ich einen Termin bei meiner Gynäkologin. Zu meiner Überraschung erzählte sie mir aber, dass sie nicht denkt, dass Endo dahintersteckt, sondern dass das einfach auch “mal” sein kann, dass man stärkere Beschwerden hat (Jaaaa, der Ärtz*innenwechsel wäre da bereits längst überfällig gewesen, I see I see).

Überzeugen konnte sie mich aber nicht und so ging ich schließlich zu einer Spezialistin, die mich wiederum sehr ernst nahm und denselben Verdacht wie ich äußerte. Dennoch einigten wir uns darauf, dass ich erstmal nicht operiert werde, sondern – haha – wieder die Pille nehme.


From hell to heaven - and back again

Etwa ein Jahr später wurden die Schmerzen extrem. Durchgehende Pilleneinnahme und trotzdem seit 3 Wochen Blutungen und so schlimme Schmerzen, dass ich irgendwann zu fiebern begann. Ich musste ins örtliche Krankenhaus. Wie ich dort behandelt wurde, war unterirdisch und die Ergebnisse der Bauchspiegelung verstand nicht mal meine Gynäkologin. Im Arztbericht wird beschrieben, was wie eine Endometriose aussieht und das Ergebnis –> keine Endometriose. Häh?

Ich war durch. Mental und physisch und mir blieb jetzt nur noch ein Ausweg: eigene Recherche, Trial and Error, nichts unversucht lassen, sodass diese Schmerzen ENDLICH weniger werden. Alleine wäre das eine Mammutaufgabe gewesen. Zum Glück habe ich aber eine Schwester, die es selber nicht mehr ertragen konnte, mich so leiden zu sehen und nichts lieber tut, als sich heillos in Themen rein zu nerden. Also half sie mir, wo sie nur konnte.

Und so wurde ich langsam aber sicher schmerzfrei! Ohne die Pille, ohne synthetische Medikamente, ohne medizinische Intervention. „Einfach“ durch eine Veränderung meines gesamten Lebensstils (Ernährung, Stressmanagement, Umweltstressoren), Heilkräutern und einer Veränderung meines Mindsets.


Und dann kam COVID.


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Stellt euch vor: Ich war von dem Status Quo, Ibuprofen wie Smarties zu mampfen, binnen weniger Monate zu vollkommener Schmerzfreiheit gelangt.

Und dann begann 2022 gleich so richtig schön - nämlich mit COVID. Und leider auch ein nicht ganz so schöner Verlauf mit Kurzatmigkeit und Lungenentzündung. Wenn schon, denn schon, ne.

Nach der Erkrankung war es, als wäre meine zyklische Uhr um 2 Jahre zurückgedreht. Alle hart erkämpften Erfolge waren zunichte gemacht und ich war wieder bei 0. Schmerzen, dass mir schwarz vor Augen wurde, Erbrechen, taube Beine und und und…



Und leider bin ich damit nicht alleine

Die Schwankungsbreite der Studienergebnisse ist groß. Während eine Studie berichtet, dass 16% der Frauen unter Zyklusveränderungen nach einer COVID-Infektion leiden, berichten andere von 7%, 35% oder sogar 47,2%.

Die Hindawi-Studie (2022) mit knapp 550 Probandinnen untersuchte Zyklus- und Menstruationsunregelmäßigkeiten nach einer Infektion und nach einer Impfung. 35,7% der Probandinnen hatten nach einer Infektion folgende Anzeichen:

  • verlängerte Zyklen (17,4%)

  • kürzere Zyklen (14,1%)

  • Stärkere Menstruationsblutungen (7,4%)

  • Leichtere Menstruationsblutungen (5,8%)

  • Zwischenblutungen (4,1%)

  • Längere Perioden (4,1%)

  • Kürzere Perioden (2,5%)


In der Kohortenstudie Arizona CoVHORT gaben die Probandinnen, welche in der Vergangenheit positiv getestet wurden, Auskunft zur Schwere des Verlaufs, zu dem allgemeinen Stresslevel und zu Veränderungen in ihrem Zyklus.

Mit folgenden Ergebnissen:

16% der Frauen – also etwa jede 5. Frau! - gaben an, dass sie nach der Erkrankung unter Zyklusbeschwerden litten.


Die häufigsten Symptome:

  • Eine unregelmäßige Zyklusdauer

  • Überdurchschnittlich lange Zyklen (mehr als 35 Tage)

  • Zunehmende PMS-Beschwerden


Wieso, weshalb, warum?

Die gute Nachricht zuerst: Mithilfe all dieser Untersuchungen konnte auch herausgefunden werden, dass es im Schnitt 57,5 Tage oder 3 Zyklen dauert, bis sich der Zustand wieder normalisiert.

Warum es zu diesen Veränderungen kommt, ist bislang noch spekulativer Natur. Es gibt allerdings drei Theorien:


Option 1:

Forscher*innen vermuten, dass es durch die Erkrankung zu einem erhöhten Anstieg der Hormone FSH (follikelstimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon) in der Follikelphase kommt. Zumindest konnte dies bei einigen Patientinnen beobachtet werden. Nach der Erkrankung normalisierten sich die Hormonwerte in den Untersuchungen jedoch recht zügig, daher bleibt es bislang offen, warum es zu langfristigen Zyklusunregelmäßigkeiten kommt.


Option 2:

Stress. Es ist nicht unüblich, dass der Körper auf Stress mit einer Unterdrückung der Eierstockfunktion reagiert. Und eine Coronaerkrankung bedeutet ENORMEN Stress für unsere Körper, bzw. die HPA-Achse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse, bzw. das Zentrum, das maßgeblich die Produktion unserer weiblichen Hormone beeinflusst). Die HPA-Achse ist zentral an der Körperantwort auf Stress beteiligt und entscheidet, ob wir bei akutem Stress fliehen, kämpfen oder einfrieren.

Bei Stress werden Körperfunktionen heruntergefahren, die für das Überleben nicht unbedingt notwendig sind - wie eben ein Kind zu zeugen. Bei akutem Stress will der Körper vor allem eines sicherstellen: Unser Überleben. Für den Fall, dass gerade ein Bär hinter uns herläuft, wir uns mit einem Axtmörder angelegt haben oder eben ein Virus auskurieren, das schon einige Millionen Menschen getötet hat, entscheidet sich unser Nervensystem eher für unseren existenziellen Fortbestand statt für die Fortpflanzung.

Insbesondere die Follikelphase ist für Stress sehr anfällig. Während die Lutealphase überraschend stabil ist und in den allermeisten Fällen eine Schwankungsbreite von 1-2 Tagen hat, sieht es in der Follikelphase ganz anders aus. Diese kann in ihrer Schwankungsbreite nämlich sehr variieren und bei Stress auch mal deutlich verlängert sein, wodurch es schließlich zu verlängerten Zyklen bzw. zu verschobenen oder ausbleibenden Eisprüngen kommt.


Die letzte Option ist...

...dass es der Effekt des Virus selbst ist. Das Virus gelangt nämlich in die menschliche Zelle, indem es sich an den ACE2-Rezeptor hängt. Bisher dachte man, dass sich dieser Rezeptor ausschließlich in den Atemwegen befindet, jetzt konnte aber herausgefunden werden, dass dieser Rezeptor sich auch in den Eierstöcken und der Gebärmutterschleimhaut befindet. Und damit spielt er eine große Rolle in der Follikelreifung und dem Eisprung. Somit kann das Virus direkt in die Follikel eindringen, was zu einer reduzierten Ovarialreserve und Menstruationsstörungen führt. Im Endometrium (der Gebärmutterschleimhaut) sorgt das Virus für eine Steigerung des Wachstums von Gebärmutterepithelzellen. Somit könnte die Interaktion von COVID und den ACE2-Rezeptoren in Menstruationsveränderungen resultieren, die so lange bestehen, wie die reifenden Follikel selbst. Und ein Follikel braucht nunmal 3 Zyklen um heranzureifen, genau die Zeit, die der Zyklus nach der Erkrankung auch braucht, um sich zu normalisieren. Makes sense, right?


Wieso es aber nicht jede von uns trifft


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Es konnten sogar Risikofaktoren identifiziert werden, die die Wahrscheinlichkeit für Zyklusunregelmäßigkeiten erhöhen.

So wurden Zyklusbeschwerden nach einer COVID-Infektion gehäuft bei Frauen mit hispanischer Abstammung festgestellt. Deine genetische Disposition entscheidet also mit, ob es zu Unregelmäßigkeiten kommen wird.

Und auch die Anzahl und die Intensität der Symptome während der Infektion steigern die Wahrscheinlichkeit der späteren Zyklusbeschwerden: Besonders gefährdet sind demnach Frauen, die in der Akutphase unter Symptomen wie Müdigkeit, Erschöpfung, Kopf- und Gliederschmerzen oder Kurzatmigkeit litten.




Wie Du Körper und Zyklus ganz konkret unterstützen kannst


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Es gibt einige Nährstoffe, die bei Zyklusstörungen hilfreich sein können, zugleich aber auch eine wichtige Rolle in der Abwehr von Infektionserregern, einschließlich COVID, spielen.


Vitamin D

Vitamin D verringert die Möglichkeit einer Virusinfektion und mindert auch die Schwere der Symptome, darüber hinaus fördert es die Produktion von antimikrobiellen Peptiden im Epithel der Atemwege. Solltet ihr, so wie wir, aus dem Norden Deutschlands kommen, dann ist es ohnehin nicht verkehrt Vitamin D zu supplementieren (ganz besonders in den Monaten Oktober bis März), denn sind wir mal ehrlich, so viel Sonne bekommen wir hier nicht ab.

Während einer COVID-Infektion werden bestimmte Zirkulationen unseres Körpers verringert, was zu einem Vitamin-D-Mangel führen kann. Und zu niedrige Vitamin-D-Spiegel können Menstruationsunregelmäßigkeiten zur Folge haben, bis hin zu einer Oligomenorrhoe (die Blutung lässt bis zu 3 Monate auf sich warten) oder einer Amenorrhoe (die Blutung bleibt auch nach 3 Monaten weiterhin aus). Außerdem kann ein Mangel an Vitamin D verstärkte PMS-Symptome und Schmerzen zur Folge haben.

Aus diesen Gründen ist es wichtig, schon vorab, aber unbedingt im Falle einer Erkrankung, auf eine genügende Vitamin-D-Zufuhr zu achten. Am besten lässt Du sogar Deinen Vitamin-D-Spiegel ärztlich im Blut bestimmen, um anhand dessen einschätzen zu können, wie es ganz konkret in Dir aussieht.


Vitamin B6

Um die Chance für einen schweren Verlauf zu minimieren, empfiehlt es sich, auf Vitamin B6 zu achten. Dieses Vitamin aktiviert nämlich die adaptive und angeborene Immunität, reduziert entzündungsfördernde Zytokine und verbessert unsere Atmungsfunktion.

Ein Mangel an Vitamin B6 während einer Coronainfektion führt zu einem Anstieg des Östrogenspiegels im Blut, was wiederum starke und schmerzhafte Menstruationsblutungen zur Folge hat. In der Regel lässt sich Vitamin B6 in ausreichender Menge über die Nahrung aufnehmen. Achte hierfür auf ausreichend Vollkornprodukte, Gemüsesorten wie Kartoffeln, Kreuzblütler (Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl), Spinat, Feldsalat und Tomaten, Obstsorten wie Avocados und Bananen und natürlich Hülsenfrüchte (v.a. grüne Bohnen, Erbsen, Linsen und Erdnüsse).


Vitamin C

Vitamin C beeinflusst unseren Zyklus indirekt, spielt aber dennoch eine große Rolle für unser Fortpflanzungssystem. Es ist unerlässlich für die Synthese von Kollagen, Steroiden, Peptidhormonen und zum Schutz vor oxidativen Schäden. Darüber hinaus fördert es die Synthese von Östrogen und Progesteron, sodass der Hormonspiegel verbessert wird und zu einer Verdickung der Gebärmutterschleimhaut führt. Ein Mangel an Vitamin C kann eine starke Blutung zur Folge haben. Besonders Vitamin C-reiche Lebensmittel sind z.B. Paprika, Petersilie, Kiwi oder auch Zitrusfrüchte. Wichtig ist, dass die Lebensmittel frisch und gegessen und nicht erhitzt werden, da Vitamin C hitzeinstabil ist.


Meine persönliche Erfahrung

Während meiner ersten Erkrankung habe ich ungefähr jedes der Symptome, die das Risiko steigern, mitgenommen. Jedes Mal, wenn ich in der Phase der Besserung war und gut 3 Monate rum waren, bekam ich auch schon kurz darauf die nächste Infektion. Und alles war wieder auf Anfang. Dennoch befinde ich mich mittlerweile in der privilegierten Position, dass ich meinen Zyklus genau kenne, das Know-How habe und weiß worauf ich achten muss, um Schmerzen zu minimieren.

Nach meiner ersten Erkrankung habe ich über 30 Tage eine Kur gemacht, die Mineralstoff- und Vitaminspeicher füllt und den Darm reinigt und heilt. Mittlerweile konnte in Studien auch nachgewiesen werden, dass noch bis zu 7 Monate später Rückstände der Viren im Darmmikrobiom zu finden sind. Daher lag nicht nur ein Fokus darauf, auf die oben beschriebenen Nährstoffe zu achten, sondern auch jedes kleinste bisschen von diesem Viruschen aus meinem Körper zu schaffen. Denn auch Erregertoxine sind massive Stressoren für den Körper. Aber damit war es nicht getan. Wie in den Anfangszeit achtete ich wieder extrem streng auf meine Ernährung und war bemüht, nur gute und gesunde Sachen in meinen Körper zu bringen.


Ich weiß, dass die Verlockung groß ist, sobald man sich wieder halbwegs fit fühlt, direkt wieder loszulegen und in den Alltag einzusteigen. Allerdings musste ich an mir feststellen, dass meine Belastungsgrenze sich deutlich nach vorne verschoben hatte durch die diversen Infektionen.

Was alles ein Stressor ist für den ganz eigenen Körper, Geist und Zyklus ist super individuell. In meinem Fall führen z.B. bereits kleinste Mengen von Kaffee oder Alkohol zu Veränderungen meines Zyklus und der Menstruation. Bei anderen Menstruierenden sind die Effekte nicht so groß.


Darum sind das meine Top 3 Tipps bei Zykluschaos nach Corona:

1. Identifiziere Deine ganz eigenen Stressoren

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Ob Ernährung, Getränke, Sport, Umweltgifte, zu viele soziale Verpflichtungen, Job, Partnerschaft, etc. - quasi alles kann einen Einfluss darauf nehmen, wie schnell Du regenerierst und Dich wieder erholst. Ja, es ist super nervig, ständig krank, müde und erschöpft zu sein. Wir alle sind leider Teil einer extrem leistungsorientierten Gesellschaft und spüren Druck sowohl von außen als auch von innen möglichst schnell wieder im sprichwörtlichen Sattel zu sitzen und zu funktionieren. Aber so läuft der Corona-Hase leider nicht. Ich betrachte darum meine Erkrankungen mittlerweile auch als sehr laute Einladung, nochmal wieder genauer hinzusehen, wo ich im Sinne meines ganz eigenen Wohls nochmal etwas verändern darf.



2. Hoffe nicht nur, sondern werde aktiv

Was bringt es Dir, Deine Stressoren zu kennen, wenn Du dann nichts tust. Und hier darf ich mir echt an die eigene Nase fassen. Unsere Nervensysteme sind nicht dafür ausgelegt, im dauerhaften Fight, Flight or Freeze Mode zu sein. Darum ist es wirklich wirklich wichtig, dass wir nicht nur die Stressoren identifizieren und auf sie einwirken, sondern den Stress auch aus dem Körper bekommen.

Was mir dabei extrem geholfen hat und es noch immer wöchentlich tut, ist eine regelmäßige Moon Yoga® Praxis, bei der mithilfe von Atem, Zentrierung, Bewegung, Bewusstsein und einer gezielten Stimulation des Vagusnervs einerseits Entspannung in den Körper und den Geist gebracht wird und andererseits Anspannung auf ganzheitliche Weise aus dem Körper gelöst wird.

Interesse geweckt? Dann nimm doch gerne mal teil an einer unserer Moon Yoga® Stunden.


3. Gib Dir Zeit

Wie oben bereits gesagt: Ich fühl’s sehr, dass wir alle schnell wieder loslegen wollen. Die Arbeit - ob im Job oder zuhause - wird ja nicht weniger, wenn wir uns ausruhen. Aber so hart es klingt: Ein Stück weit musst Du auch die Zeit für Dich wirken lassen. Lass es langsam angehen und versuche, sanft mit Dir zu sein. Du warst gerade wirklich ernsthaft krank und das sensibelste Warnsystem Deines Körpers - Dein Zyklus - spiegelt Dir gerade genau das. Beobachte Deinen Zyklus aufmerksam und nimm so wahr, wie Dein Körper langsam aber sicher heilt.


Quellen:

Taskaldiran, I., Vuraloglu, E., Boskus, Y., Turhan I ̇yidir, O., Nar, A., Tütüncü, B. Menstrual Changes after COVID-19 Infection and COVID-19 Vaccination. Hindawi International Journal of Clinical Practice Volume 2022, Article ID 3199758, 5 pages https://doi.org/10.1155/2022/3199758

K Khan SM et al.: SARS-CoV-2 infection and subsequent changes in the menstrual cycle among participants in the Arizona CoVHORT Study. Am J Obstet Gynecol 2021; S0002-9378(21)01044-9

Li K, Chen G, Hou H, Liao Q, Chen J, Bai H, et al. Analysis of sex hormones and menstruation in COVID-19 women of child-bearing age. Reproductive BioMedicine Online. 2021 Jan;42(1):260–7.

Carp-Veliscu, A., Mehedintu, C., Frincu, F., Bratila, E., Rasu, S., Iordache, I., Bordea, A.& Braga, M. The Effects of SARS-CoV-2 Infection on Female Fertility: A Review of the Literature. Int. J. Environ. Res. Public Health 2022, 19(2), 984; https://doi.org/10.3390/ijerph19020984

Al-Najjar, M.A.A., Al-alwany, R.R., Al-Rshoud, F.M., Abu-Farha, R.K., Zawiah, M. Menstrual changes following COVID-19 infection: A cross-sectional study from Jordan and Iraq. Published: June 29, 2022
















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